NEUES VON STL LOGISTIK AG 

STL übernimmt Siefert Schwertransporte

18.08.2021

STL Logistik AG übernimmt Siefert Schwertransporte GmbH in Gelsenkirchen - Verkehrsgünstige Lage am Rhein-Herne-Kanal!

Haiger / Gelsenkirchen

Im Rahmen einer strategischen Investition übernimmt die STL Logistik AG aus Haiger die Siefert Schwertransporte GmbH in Gelsenkirchen.
Das Unternehmen wird ab Juli 2021 unter dem Namen STGE GmbH (Schwerlast-Terminal-Gelsenkirchen) am bisherigen Standort
in der Werftstraße, Gelsenkirchen, weitergeführt.
Mit der Übernahme des auf Großraum- und Schwertransporte spezialisierten Traditionsbetriebs Siefert sichert sich die STL Logistik AG
eine direkte Anbindungan den Rhein-Herne-Kanal mit eigener Umschlagseinrichtung für Schwergüter und einer Gleisanbindung an das
Schienennetz der Deutschen Bahn.
„Auf diese Weise wird STL als eines von wenigen deutschen Logistikunternehmen über die Trimodalität der Verkehrsträger
Wasser, Straße und Schiene an einem Standort verfügen“, erläutert Jörg Reichmann, Vorstand der STL Logistik AG in Haiger.

„Besonders die verkehrsgünstige Lage des inmitten des Ruhrgebiets gelegenen Umschlagsterminals ist für uns von strategischer Bedeutung“,
so Reichmann, “denn Schwertransporte aus den Regionen Südwestfalen und Mittelhessen in Richtung Binnen- oder Seehäfen werden aufgrund
der zunehmend eingeschränkten Transportmöglichkeiten über die Bundesautobahnen immer komplizierter.

Es existieren lediglich zwei dauerhaft verlässliche Ausweichrouten, die zum größten Teil über Bundes- und Landesstraßen führen.
Eine der Schwerlastrouten führt von Siegen nach Gelsenkirchen und reicht damit bis zum Terminal der STGE GmbH.
“Güter mit bis zu 250 Tonnen Gewicht können in Gelsenkirchen mit eigenem Schwerlastkran und überdachter Anlegerstelle witterungsunabhängig
von LKW, Bahnwaggon und Binnenschiff umgeschlagen und zur Montage, Lagerung und Verpackung in die direkt angrenzende
1.000 Quadratmeter große Schwerlasthalle verbracht werden.

„In der Kombination mit unserem hochmodernen Fuhrpark können wir unseren Kunden künftig einen zuverlässigen Transportweg für Großraum-
und Schwerlastgüter mit direkter Anbindung an die europäischen Wasserstraßen und internationalen Seehäfen aus eigener Hand anbieten.

Mit der strategischen Investition in das Schwerlast-Terminal in Gelsenkirchen setzen wir unsere Wachstumsstrategie in das Leistungsspektrum der
STL Logistik AG im Sinne unserer Kunden fort“, ergänzt Martin Mendack, ebenfalls Vorstand der STL Logistik AG.
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Die STL LOGISTIK AG mit Sitz in Haiger-Kalteiche bietet Komplettlösungen rund um das Thema internationale Warenbewegungen an und ist auf
überdimensionale Transporte sowohl auf der Straße als auch auf dem See- und Luftweg spezialisiert.

Dazu verfügt STL über einen hochmodernen Fuhrpark mit verschiedensten Spezialfahrzeugen, darunter Hydraulikschräglader, Blechlader,
Tiefbettfahrzeuge, Kesselbrücken, Haubenauflieger für Heißtransporte und Megasattelauflieger.

20.000 qm beheizbare Lagerfläche mit Kranbahnen bis zu 100 t Hubleistung und 60.000 qm Außenlagerfläche bieten alle Möglichkeiten
für die Lagerung, die Kommissionierung und den Umschlag von Industrie- und Schwergütern aller Art.

Hochspezialisierte kaufmännische und gewerbliche MitarbeiterInnen bieten den national und international ansässigen Kunden ein
umfangreiches Spektrum für alle Transport- und Logistikthemen aus einer Hand an.

Kontakt für Rückfragen:
Vorstand der STL Logistik AG

STL Logistik AG
Kalteiche-Ring 59, D-35708 Haiger Industriepark Kalteiche
Tel.: +49(0)2773 743-0
E-Mail: info@stl-ag.com
Internet: www.stl-ag.com

STGE GmbH
Werftstraße 21, D-45881 Gelsenkirchen
Tel.: + 49 (0)209 40 80 30
Fax: + 49 (0)209 40 80 370
E-Mail: j.demmer@stge-gmbh.de

STL setzt auf umweltschonende Antriebstechnologie

18.06.2021

Ganz im Sinne von Umweltschutz und Nachhaltigkeit stellt STL Logistik AG fünf fabrikneue "Green-Trucks" mit LNG-Gas-Antrieb in Dienst.

"Der Nutzfahrzeughersteller IVECO setzt konsequent auf Erdgas als alternativen Kraftstoff und hat sich bei der Entwicklung und Produktion passender Technologien einen echten Erfahrungs-Vorsprung erarbeiten können," erläutert Jörg Reichmann die Gründe für die Investition in diese alternative Motorentechnologie. Die Vorteile von Erdgas-Fahrzeugen im Sinne unserer Umwelt liegen auf der Hand. Sie sind sparsam im Verbrauch, extrem sauber, äußerst zuverlässig und kraftvoll im Durchzug.

Die Vorteile der LNG-Gas LKW auf einen Blick:
  • Weniger Feinstaubbelastung
  • Weniger CO2-Emissionen
  • Weniger NO2-Emissionen
  • Geringerer Kraftstoffverbrauch
  • Gleiche Leistung im Vergleich zu entsprechenden Dieselmotoren
  • Hohe Reichweite mit bis zu 1.600 km
  • Reduzierung der Lärmemissionen, da diese Aggregate deutlich leiser laufen
  • Kein Diesel  und AdBlue nötig

Zwei Sterne, eine Mission

31.03.2021

Sicher unterwegs vom Hauptbahnhof zum Museum

Stuttgart.  Es ist kein alltägliches Bild, wenn der Stern im Tandem unterwegs ist – nicht einmal in der Heimatstadt der Marke Mercedes-Benz. Zwei Tonnen Stahl verteilt auf fünf Meter Durchmesser werden sicher auf dem Rücken eines hydraulischen Schräglagen-Schwertransporters mit einer Mercedes-Benz Actros-Sattelzugmaschine transportiert. Herausfordernde Transporte wie dieser sind eine Spezialität für die Experten von Mercedes-Benz Trucks. Wegen der Bauarbeiten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 werden derzeit das Bahnhofsgebäude, der sogenannte Bonatzbau, und auch der Turm renoviert. Deshalb muss der Stern vom Hauptbahnhof vorübergehend nach Bad Cannstatt zum Mercedes-Benz Museum umziehen. Seit seiner Errichtung 1952 auf dem 56 Meter hohen Bahnhofsturm repräsentiert der Stern die traditionsreiche Automobilmarke am Standort der Unternehmenszentrale in Stuttgart. 2025 kehrt der Stern zurück auf den sanierten Turm am neuen Stuttgarter Hauptbahnhof. 
 

Neuregelung des Genehmigungsverfahrens für Großraum- und Schwertransporte stehen bevor

06.10.2020

Droht der Kollaps?
Neuregelungen bei Großraum- und Schwertransporten
Im Frühjahr 2020 hat der Bundesrat die 54. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften beschlossen, darunter auch § 47 StVO, in dem die Zuständigkeiten für Genehmigungsbehörden bei Großraum- und Schwertransporten nahezu komplett neu geregelt wurden. Die Änderung soll am 1. Januar 2021 in Kraft treten.
Bislang konnte der Antragsteller einen Transport am Sitz seines Unternehmens, einer Niederlassung, seinem Wohnsitz oder am Startort des Transportes beantragen. Die neue StVO lässt dies nur noch am Start- und am Zielort zu. Weitreichende Konsequenzen sind zu erwarten.
Die Gründe für die Änderung des Paragrafen 47 der StVO sind schwer nachvollziehbar. Das Genehmigungsverfahren von Großraum- und Schwertransporten benötigt Experten, die sich damit auskennen. Die Neuregelung wird dazu führen, dass sich viele Genehmigungsbehörden einer Flut von Anträgen ausgesetzt sehen, für die sie personell und oft auch fachlich nicht ausgestattet sind. Lange Bearbeitungszeiten und Mehrkosten sind die Folge.
Unter dem Strich führen die Veränderungen zu einer erheblichen weiteren Verlangsamung des ohnehin komplexen und langwierigen Verfahrens. Die zu erwartenden Entwicklungen werden zu erheblichen finanziellen Schäden bei Verladern und auch bei den Transport- und Kranunternehmen führen. Neben der Änderung §47 werden im Übrigen auch die Genehmigungsgebühren bundesweit vereinheitlicht und somit zum Teil massiv erhöht.
Um entsprechende Nachbesserungen noch vor Inkrafttreten der Änderung bewirken zu können, ist rasches Handeln gefragt. Einige Bundesländer, IHKs sowie Verkehrs- und Verladerverbände sind bereits aktiv geworden.
 

Wichtige Kundeninformation

17.08.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
im Februar dieses Jahres hat der Bundesrat die Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften beschlossen.
Gegenstand dieser Änderungsverordnung war u.a. eine Neuregelung der Zuständigkeiten für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen im Zusammenhang mit der Durchführung von Großraum- und Schwertransporten.
Durch die beschlossene neue Zuständigkeitsregelung werden mit Wirkung vom 01. Januar 2021 die Wahlmöglichkeiten für die Genehmigungsbeantragung von derzeit drei auf künftig nur noch zwei mögliche Genehmigungsbehörden reduziert, und zwar auf diejenigen Genehmigungsbehörden, deren Zuständigkeitsbereich den Ort des Beginns oder des Endes eines Schwertransportes umfasst. Die Behörde in deren Bezirk das den Transport durchführende Unternehmen seinen Sitz hat, wird in Wegfall geraten.

Des Weiteren wurde vom Bundesverkehrsministerium eine Änderung der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) vorgenommen, um einen bundeseinheitlichen Gebührentatbestand mit einheitlicher Berechnungsgrundlage für die Länder bei Genehmigungsbescheiden im Großraum- und Schwertransport vorzugeben. Der Kostenkorridor für die Entscheidung über eine Erlaubnis oder Ausnahme bis zur Erteilung der Genehmigung, erweitert sich dramatisch und bewegt sich im Rahmen von 40,00 bis 1.300,00 EUR!!

Neben den bisherigen Kostentreibern werden zukünftig auch die Ablehnung und Änderung eines Antrages,

a. der zeitliche Aufwand,
b. die Gesamtmasse,
c. Anzahl der am Genehmigungsverfahren beteiligende Stellen,
d. Anzahl der zu genehmigenden Strecke, Flächen oder Bereiche,
e. Anzahl der Fahrzeuge oder zulässigen Fahrzeugkombinationen
f. Anzahl der erheblichen Maßüberschreitungen
g. Zusätzlicher Arbeitsaufwand

bei der Gebührenerhebung berücksichtigt.

Die Reduzierung der Zuständigkeiten wird durch die Überlastung der hierfür personell nicht ausgestatteten Verkehrsbehörden, verheerende Auswirkungen auf die ohnehin unbefriedigende Genehmigungspraxis und nachteilige wirtschaftliche Folgen für die Antragsteller wie auch für sie als Auftraggeber und somit Urheber von genehmigungspflichtigen Gütertransporten haben!

Unsere Verbände unternehmen alles um das Bundesverkehrsministerium und auch die Landesministerien für Verkehr und digitale Infrastruktur darauf hinzuweisen, dass ganze Wirtschaftszweige in Not geraten und zwingend korrigierende Änderungen vorgenommen werden müssen.

Unser dringender Appell an sie:
Bitte aktivieren, informieren und richten sie einen Hilferuf an ihre Haupt- und Landesverbände und an ihre zuständige Industrie- und Handelskammer, damit der nötige Wissensstand und Druck auf die Entscheider ausgeübt werden kann.

Die aus unserer Sicht dringend erforderlichen Maßnahmen sind:
Zurückstellung/Rücknahme der Änderungen

  • der Behördenzuständigkeit in § 47 Abs. 1 und 2 StVO (Möglichkeit anstelle auf zwei wieder auf drei mögliche zuständige Genehmigungsbehörden zugreifen zu können)
  • der Gebührenordnung Straßenverkehr (Nr. 263.1 GebOSt) (Bundeseinheitliche Gebühren inkl. kalkulierbarem Gebührenrechnungsmodell in Anlehnung an die aktuelle und die in Vorbereitung befindliche (Verwaltungsvorschrift zu §§ 29 und 46 StVO sicherstellen)
     
Bei Rückfragen zum Thema stehen wir ihnen gerne und jederzeit zur Verfügung.

Haiger, 17.08.20
Jörg Reichmann (Vorstand)
i.V. Jörn Demmer (Speditionsleitung)