NEUES VON STL LOGISTIK AG 

Egal wie schwer es ist – wir schaffen das GEMEINSAM.

29.11.2021

Braunschweig: Direkt neben dem „Langen Heinrich“, dem 198 Meter hohen Schornstein des Heizkraftwerks Mitte, wächst das neue Biomasse-Heizkraftwerk in die Höhe. Hier soll künftig Altholz verbrannt werden.
Für den Neubau wurden 11 Bauteile benötigt, die in 2 Lot per Binnenschiff im Braunschweiger Hafen angeliefert wurden.
Das 1. Lot am 15.11. und das 2. Lot am 22.11.2021.
Durch die enormen Transportmaße von bis zu 32,00 m Länge, 5,45 m Breite, 5,60 m Höhe und 155,0 to. Gesamtgewicht, führte die einzig mögliche Transportstrecke direkt durch die Stadt bis zum Kraftwerk.
Die Vorbereitung und Planung nahm ca. 6 Wochen in Anspruch.
 
Im Zuge des Streckenverlaufs, welcher nur ca. 7 km betrug, waren erhebliche Maßnahmen nötig, um die Transporte möglich zu machen.
 
Es wurden 200 Halteverbotsschilder aufgestellt.
Fast alle Leuchtkörper, an den zu passierenden Ampelanlagen mussten demontiert werden.
 
Auf 2,5 km führte es die Transporte unterhalb der Oberleitungen der Braunschweiger Straßenbahn her.
Die Oberleitungen mussten abgeschaltet werden und an mehreren Stellen durch die Braunschweiger Verkehrsbetriebe angehoben werden.
 
Bahnübergänge und Schrankenanlagen mussten vorübergehend außer Betrieb genommen werden.
 
Die Transporte wurden neben den BF3 Fahrzeugen, von zusätzlichen Steigerfahrzeugen sowie Montage und Plattenwagen begleitet.
 
Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Stellen:
die Stadt Braunschweig, der Hafen Braunschweig, die BSVG, die Firma Billis (Lichtzeichendemontage), die Firma XL-Leifken und Ihr Begleitpersonal!
 
Nicht zu vergessen: unser Fahrpersonal und unsere Disponenten, welche durch eine klasse Teamleistung das Projekt zu einem Erfolg gemacht haben!
 
 

50. DAF Truck für die STL Logistik AG

19.10.2021

Speziallogistik aus dem Siegerland

im November 2021 – der Speziallogistiker aus Haiger macht aus Tradition unmögliche Transportaufträge möglich – unterstützt wird das trimodale Vorzeigeunternehmen der Region vom regionalen DAF-Partner BFS, der Bremsen- und Fahrzeug-Service GmbH aus Siegen. Das BFS-Team übergab Mitte Oktober das 50ste Fahrzeug an STL-Geschäftsführer Jörg Reichmann. Der 6x2 DAF XF FTG mit 530 PS ist eine dreiachsige Sattelzugmaschine und kommt als Plateau- und Schräglader für sperrige Lasten zum Einsatz. Firmengründer Jörg Reichmann hat eine klare Vorstellung von seinem Geschäft: „Unsere Kunden jeden Tag aufs Neue mit logistischen Lösungen zufrieden zu stellen, ist für uns Herausforderung und Leitbild zugleich.” Damit empfiehlt sich der 56-jährige Siegerländer Macher und Kümmerer mit trimodalen Transportlösungen seiner internationalen Kundschaft. Einen hohen Qualitätsanspruch stellt Reichmann nicht nur an sich selbst und an seine rund 200 Mitarbeiter, sondern auch an seinen Fuhrpark mit 105 ziehenden Einheiten und 130 gezogenen Einheiten. Um Kundenbedürfnisse zu befriedigen, stehen aktuell 30 Fahrzeuge der niederländischen Marke DAF für anspruchsvolle Aufträge zur Verfügung. Sie bilden seit ein paar Jahren den Löwenanteil des gepflegten Fuhrparks und erfüllen zuverlässig ihren Dienst. Ob Hydraulikschräg-, Blech-, Tief-, Innenlader, Tiefbett, Jumbo, Planen-, Tele-sattel oder Plateau, in Haiger werden Transportlösungen im Sinne der Kunden gefunden.

Mitte Oktober war es dann soweit: Für STL übernahmen Firmengründer Jörg Reichmann und Fuhrparkleiter Thomas Schubert-Wirth den Schlüssel des XF 530 FTG von BFS-Geschäftsführer Johannes Hoof und Vertriebsleiter Arno Brandenburger – das 50. DAF-Fahrzeug seit Beginn der Geschäftsbeziehung mit STL im Jahr 2012. „Mir ist es wichtig, unseren Kunden auf Augenhöhe begegnen zu können. Die langjährige Geschäftsbeziehung zur Firma STL ist dafür ein gutes Beispiel”, erklärt Hoof.

„DAF - die Fahrermarke”

„Ein wichtiger Faktor neben der Effizienz und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge ist bei der Wahl der richtigen Lkw-Marke vor allem die Berücksichtigung der Fahrerwünsche. Hier legen wir viel Wert auf eine Zufriedenheit unter unseren Berufskraftfahrern”, erklärt Reichmann seine Strategie. Durch die traditionsreiche Montanindustrie, die sich vor langer Zeit im Siegerland niedergelassen hat, ist auch das Speditionsgewerbe nachgezogen. Dadurch, so Reichmann, ist der Fahrermarkt in der Region abgegrast und Personal kaum zu finden. “Wir müssen unseren Mitarbeitern schon etwas bieten, um sie zu binden”, erklärt der Firmengründer. „Die Marke DAF steht ganz oben auf der Wunschliste unserer Fahrer. Doch eine attraktive Marke alleine reicht nicht mehr, wir müssen früher im Prozess einsteigen und Fahrpersonal mit eigenen Mitteln aus- und weiterbilden. Deshalb wollen wir auch eine eigene Fahrerakademie ins Leben rufen”, erklärt Reichmann.

Der erste XG+ im Siegerland

Um den Premiumanspruch der STL Logistik AG zu untermauern, hat Reichmann in die Zukunft investiert. Ein neuer XG+ soll seinen Fuhrpark bald zieren. Dieses Fahrzeug ist genau das, was wir benötigen, um unsere Fahrer zu binden”, ist Reichmann überzeugt.
„Wir werden die erste Spedition im Siegerland sein, die einen DAF der neuen Generation XG+ fahren wird”, erklärt Fuhrparkleiter Thomas Schubert-Wirth. STL hat investiert, ohne das neue Modell je in den Händen gehabt zu haben. „Das Konzept und die konsequente Umsetzung der neuen EU-Richtline für neue Fahrerhaus- und Fahrzeugabmessungen hat uns überzeugt“, ergänzt Thomas Schubert-Wirth.

Johannes Hoof und sein Team freuen sich über so viel Begeisterung für das Fahrzeug und die Marke.

[50. DAF Truck für die STL Logistik AG]



 

ES-GE Jumboauflieger für STL Logistik

29.09.2021

Unser Händler ES-GE hat auf seiner Homepage einen lesenswerten Bericht über STL geschrieben.

ES-GE Jumboauflieger für STL
Satteltieflader mit aufwendig gestaltetem Planenaufbau

In den vergangenen Jahren hat Thomas Schubert-Wirth, verantwortlicher Fuhrparkleiter der STL Logistik AG, weit mehr als 20 Fahrzeuge bei uns bestellt. Dazu gehörten auch Fahrzeuge, die im Rahmen langfristiger Mietverträge Teil des Fuhrparks unseres Kunden wurden, um projektbasierte Dienstleistungen umzusetzen oder Nachfragespitzen abzufangen. Der mit Spezialfahrzeugen gespickte Fuhrpark des Unternehmens ist ausgerichtet auf den europaweiten Transport großvolumiger Industriegüter. Leistungsschwerpunkt ist u.a. der Transport von Stahlringen oder Kesselböden mit Hilfe hydraulischer Schräglader. Doch Thomas Schubert-Wirth verwaltet eine große Zahl weiterer Spezialfahrzeuge. Für nahezu jedes Anforderungsprofil hat die STL Logistik AG das passende Fahrzeug im Fuhrpark. Tiefbettauflieger, Plateau-Auflieger sowie Jumbo- und Mega-Volumenfahrzeuge kommen ebenfalls zum Einsatz. Neu im Fuhrpark: Ein ES-GE Jumboauflieger mit vier Achsen.

„Heiße Fracht“ – Planenbeschriftung im Digitaldruck

Generell steht bei Nutzfahrzeugen der Nutzen im Vordergrund. Speziell bei Jumboaufliegern lautet die Frage: Wieviel passt unter die Plane? Jumbo-Sattelauflieger eignen sich hervorragend für den Transport von Industriebauteilen. Sie bieten ein großes Volumen und zugleich den Schutz der Plane. Sie schützt Bauteile einerseits vor Wind und Wetter, andererseits aber auch Technologie vor „neugierigen“ Blicken. Doch dass Nutzfahrzeuge nicht nur praktisch sein müssen, sondern auch gut aussehen dürfen, zeigt der maßgeschneiderte ES-GE 4-Achs-Satteltieflader mit Curtainsider-Aufbau, den wir im Juli ausgeliefert haben. Die aufwendig gestaltete Plane des ES-GE Aufliegers ist in Kooperation mit der Firma LÖCHER Industrieofen- und Apparatebau entstanden, einem guten Kunden der STL Logistik AG. Das im Digitaldruck aufgebrachte Motiv verrät es bereits. LÖCHER plant, fertigt und installiert Wärmebehandlungsanlagen (Industrieöfen) für die metallverarbeitende Branche. Das im Jahr 1965 im südwestfälischen Hilchenbach gegründete Unternehmen ist mittlerweile weltweit im Einsatz und produziert an zwei Standorten in Deutschland.

Vierachsiger ES-GE Jumboauflieger mit zwei gelenkten Achsen

Der vierachsige ES-GE Jumboauflieger verfügt über zwei gelenkte Achsen. Die technisch für eine Last von bis zu 10.000 kg geeigneten Achsen von Gigant sind zwillingsbereift und mit Trommelbremsen ausgestattet. Limitiert wird die maximal zulässige Achslast durch die Bereifung. So bietet die Kombination aus Achsen und Bereifung technisch eine Achslast von je maximal 8.240 kg. Ausgehend von einem Leergewicht von knapp über 10.000 kg und einer Sattellast von maximal 18.000 kg, bietet der Tieflader technisch eine mögliche Nutzlast von fast 41.000 kg. Das techn. mögliche Gesamtgewicht beträgt 50.960 kg.

Niedrige Ladehöhe, hohes Volumen

Die nutzbare Höhe und damit auch das Volumen eines Jumboaufliegers wird maßgeblich bestimmt durch die Höhe der Ladekante. Der beplante ES-GE Satteltieflader bietet eine geringe Ladehöhe von ca. 760 mm. Bei Einhaltung der maximalen Höhe von 4.000 mm beträgt die nutzbare Höhe im Innenraum bis zu ca. 3.230 mm, die Innenhöhe über dem Hals bis zu ca. 2.580 mm. Die gesamte nutzbare Länge im Innenraum erstreckt sich über insgesamt ca. 13.515 mm – von der Tür am Heck bis zur Stirnwand. Verbindendes Element zwischen dem Heckportal und der Stirnwand sind Dach- und Seitenplane. Beide lassen sich komplett von hinten nach vorne sowie zusätzlich von vorne nach hinten öffnen. Somit ist ein Beladen von allen Seiten möglich.

Heckportal und Dach verstellbar

Um das Beladen zu vereinfachen, lässt sich das Heckportal hydraulisch je Seite um ca. 1.000 mm verbreitern. Insbesondere der Transport von Fahrzeugen wird dadurch erleichtert. Selbstfahrende Maschinen können die anlegbaren Rampen nutzen. Ist die Ladung platziert und verzurrt, wird das Heckportal für den Fahrbetrieb wieder geschlossen. Sofern die Ladung breiter ist als die Grundbreite des Fahrzeugs, ermöglich die seitlich aufgerollte Plane trotzdem den Transport unter Plane. Sie bietet in der Länge eine Reserve von ca. 400 mm. Das Fahrzeug verfügt ebenso über ein Hubdach, das mit Hilfe von Handpumpen um ca. 430 mm angehoben werden kann. Es lässt sich auch bei geschlossener Rückwand bedienen. Eine entsprechende Genehmigung vorausgesetzt, bietet der Auflieger somit die Möglichkeit, Güter zu transportieren, welche die maximale Innenhöhe überschreiten würden. Die im Innenraum mit Hilfe von Druckknöpfen und Klettverschlüssen aufgerollte „Reserve“ bietet auch hier die Möglichkeit, übergroße Ladungen weiterhin unter Plane zu transportieren.

Solides Chassis mit zahlreichen Verzurrmöglichkeiten

Boden und Rahmen des Aufliegers bieten zahlreiche Verzurrmöglichkeiten. Insgesamt sind 32 klappbare Verzurrringe im Tiefbett, auf dem Hals und im Außenrahmen platziert worden. Die zum Teil mit einem Hartholzboden belegte Ladefläche eignet sich für hohe Punktlasten. Verantwortlich dafür ist die Konstruktion des Bodens. Hochwertige Stahlprofile mit durchgestoßenen Querträgern sorgen für eine ausreichende Stabilität. Die Haltbarkeit der Anbauteile und des Chassis wird durch die eingesetzten Materialien und die Verarbeitung gewährleistet.

Wir wünschen dem Team der STL Logistik AG allzeit gute Fahrt!
https://www.es-ge.de/es-ge-jumboauflieger-stl-logistik/
 

STL übernimmt Siefert Schwertransporte

18.08.2021

STL Logistik AG übernimmt Siefert Schwertransporte GmbH in Gelsenkirchen - Verkehrsgünstige Lage am Rhein-Herne-Kanal!

Haiger / Gelsenkirchen

Im Rahmen einer strategischen Investition übernimmt die STL Logistik AG aus Haiger die Siefert Schwertransporte GmbH in Gelsenkirchen.
Das Unternehmen wird ab Juli 2021 unter dem Namen STGE GmbH (Schwerlast-Terminal-Gelsenkirchen) am bisherigen Standort
in der Werftstraße, Gelsenkirchen, weitergeführt.
Mit der Übernahme des auf Großraum- und Schwertransporte spezialisierten Traditionsbetriebs Siefert sichert sich die STL Logistik AG
eine direkte Anbindungan den Rhein-Herne-Kanal mit eigener Umschlagseinrichtung für Schwergüter und einer Gleisanbindung an das
Schienennetz der Deutschen Bahn.
„Auf diese Weise wird STL als eines von wenigen deutschen Logistikunternehmen über die Trimodalität der Verkehrsträger
Wasser, Straße und Schiene an einem Standort verfügen“, erläutert Jörg Reichmann, Vorstand der STL Logistik AG in Haiger.

„Besonders die verkehrsgünstige Lage des inmitten des Ruhrgebiets gelegenen Umschlagsterminals ist für uns von strategischer Bedeutung“,
so Reichmann, “denn Schwertransporte aus den Regionen Südwestfalen und Mittelhessen in Richtung Binnen- oder Seehäfen werden aufgrund
der zunehmend eingeschränkten Transportmöglichkeiten über die Bundesautobahnen immer komplizierter.

Es existieren lediglich zwei dauerhaft verlässliche Ausweichrouten, die zum größten Teil über Bundes- und Landesstraßen führen.
Eine der Schwerlastrouten führt von Siegen nach Gelsenkirchen und reicht damit bis zum Terminal der STGE GmbH.
“Güter mit bis zu 250 Tonnen Gewicht können in Gelsenkirchen mit eigenem Schwerlastkran und überdachter Anlegerstelle witterungsunabhängig
von LKW, Bahnwaggon und Binnenschiff umgeschlagen und zur Montage, Lagerung und Verpackung in die direkt angrenzende
1.000 Quadratmeter große Schwerlasthalle verbracht werden.

„In der Kombination mit unserem hochmodernen Fuhrpark können wir unseren Kunden künftig einen zuverlässigen Transportweg für Großraum-
und Schwerlastgüter mit direkter Anbindung an die europäischen Wasserstraßen und internationalen Seehäfen aus eigener Hand anbieten.

Mit der strategischen Investition in das Schwerlast-Terminal in Gelsenkirchen setzen wir unsere Wachstumsstrategie in das Leistungsspektrum der
STL Logistik AG im Sinne unserer Kunden fort“, ergänzt Martin Mendack, ebenfalls Vorstand der STL Logistik AG.


Die STL LOGISTIK AG mit Sitz in Haiger-Kalteiche bietet Komplettlösungen rund um das Thema internationale Warenbewegungen an und ist auf
überdimensionale Transporte sowohl auf der Straße als auch auf dem See- und Luftweg spezialisiert.

Dazu verfügt STL über einen hochmodernen Fuhrpark mit verschiedensten Spezialfahrzeugen, darunter Hydraulikschräglader, Blechlader,
Tiefbettfahrzeuge, Kesselbrücken, Haubenauflieger für Heißtransporte und Megasattelauflieger.

20.000 qm beheizbare Lagerfläche mit Kranbahnen bis zu 100 t Hubleistung und 60.000 qm Außenlagerfläche bieten alle Möglichkeiten
für die Lagerung, die Kommissionierung und den Umschlag von Industrie- und Schwergütern aller Art.

Hochspezialisierte kaufmännische und gewerbliche MitarbeiterInnen bieten den national und international ansässigen Kunden ein
umfangreiches Spektrum für alle Transport- und Logistikthemen aus einer Hand an.

Kontakt für Rückfragen:
Vorstand der STL Logistik AG

STL Logistik AG
Kalteiche-Ring 59, D-35708 Haiger Industriepark Kalteiche
Tel.: +49(0)2773 743-0
E-Mail: info@stl-ag.com
Internet: www.stl-ag.com

STGE GmbH
Werftstraße 21, D-45881 Gelsenkirchen
Tel.: + 49 (0)209 40 80 30
Fax: + 49 (0)209 40 80 370
E-Mail: j.demmer@stge-gmbh.de

STL setzt auf umweltschonende Antriebstechnologie

18.06.2021

Ganz im Sinne von Umweltschutz und Nachhaltigkeit stellt STL Logistik AG fünf fabrikneue "Green-Trucks" mit LNG-Gas-Antrieb in Dienst.

"Der Nutzfahrzeughersteller IVECO setzt konsequent auf Erdgas als alternativen Kraftstoff und hat sich bei der Entwicklung und Produktion passender Technologien einen echten Erfahrungs-Vorsprung erarbeiten können," erläutert Jörg Reichmann die Gründe für die Investition in diese alternative Motorentechnologie. Die Vorteile von Erdgas-Fahrzeugen im Sinne unserer Umwelt liegen auf der Hand. Sie sind sparsam im Verbrauch, extrem sauber, äußerst zuverlässig und kraftvoll im Durchzug.

Die Vorteile der LNG-Gas LKW auf einen Blick:
  • Weniger Feinstaubbelastung
  • Weniger CO2-Emissionen
  • Weniger NO2-Emissionen
  • Geringerer Kraftstoffverbrauch
  • Gleiche Leistung im Vergleich zu entsprechenden Dieselmotoren
  • Hohe Reichweite mit bis zu 1.600 km
  • Reduzierung der Lärmemissionen, da diese Aggregate deutlich leiser laufen
  • Kein Diesel  und AdBlue nötig

Zwei Sterne, eine Mission

31.03.2021

Sicher unterwegs vom Hauptbahnhof zum Museum

Stuttgart.  Es ist kein alltägliches Bild, wenn der Stern im Tandem unterwegs ist – nicht einmal in der Heimatstadt der Marke Mercedes-Benz. Zwei Tonnen Stahl verteilt auf fünf Meter Durchmesser werden sicher auf dem Rücken eines hydraulischen Schräglagen-Schwertransporters mit einer Mercedes-Benz Actros-Sattelzugmaschine transportiert. Herausfordernde Transporte wie dieser sind eine Spezialität für die Experten von Mercedes-Benz Trucks. Wegen der Bauarbeiten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 werden derzeit das Bahnhofsgebäude, der sogenannte Bonatzbau, und auch der Turm renoviert. Deshalb muss der Stern vom Hauptbahnhof vorübergehend nach Bad Cannstatt zum Mercedes-Benz Museum umziehen. Seit seiner Errichtung 1952 auf dem 56 Meter hohen Bahnhofsturm repräsentiert der Stern die traditionsreiche Automobilmarke am Standort der Unternehmenszentrale in Stuttgart. 2025 kehrt der Stern zurück auf den sanierten Turm am neuen Stuttgarter Hauptbahnhof. 
 

Neuregelung des Genehmigungsverfahrens für Großraum- und Schwertransporte stehen bevor

06.10.2020

Droht der Kollaps?
Neuregelungen bei Großraum- und Schwertransporten
Im Frühjahr 2020 hat der Bundesrat die 54. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften beschlossen, darunter auch § 47 StVO, in dem die Zuständigkeiten für Genehmigungsbehörden bei Großraum- und Schwertransporten nahezu komplett neu geregelt wurden. Die Änderung soll am 1. Januar 2021 in Kraft treten.
Bislang konnte der Antragsteller einen Transport am Sitz seines Unternehmens, einer Niederlassung, seinem Wohnsitz oder am Startort des Transportes beantragen. Die neue StVO lässt dies nur noch am Start- und am Zielort zu. Weitreichende Konsequenzen sind zu erwarten.
Die Gründe für die Änderung des Paragrafen 47 der StVO sind schwer nachvollziehbar. Das Genehmigungsverfahren von Großraum- und Schwertransporten benötigt Experten, die sich damit auskennen. Die Neuregelung wird dazu führen, dass sich viele Genehmigungsbehörden einer Flut von Anträgen ausgesetzt sehen, für die sie personell und oft auch fachlich nicht ausgestattet sind. Lange Bearbeitungszeiten und Mehrkosten sind die Folge.
Unter dem Strich führen die Veränderungen zu einer erheblichen weiteren Verlangsamung des ohnehin komplexen und langwierigen Verfahrens. Die zu erwartenden Entwicklungen werden zu erheblichen finanziellen Schäden bei Verladern und auch bei den Transport- und Kranunternehmen führen. Neben der Änderung §47 werden im Übrigen auch die Genehmigungsgebühren bundesweit vereinheitlicht und somit zum Teil massiv erhöht.
Um entsprechende Nachbesserungen noch vor Inkrafttreten der Änderung bewirken zu können, ist rasches Handeln gefragt. Einige Bundesländer, IHKs sowie Verkehrs- und Verladerverbände sind bereits aktiv geworden.
 

Wichtige Kundeninformation

17.08.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
im Februar dieses Jahres hat der Bundesrat die Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften beschlossen.
Gegenstand dieser Änderungsverordnung war u.a. eine Neuregelung der Zuständigkeiten für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen im Zusammenhang mit der Durchführung von Großraum- und Schwertransporten.
Durch die beschlossene neue Zuständigkeitsregelung werden mit Wirkung vom 01. Januar 2021 die Wahlmöglichkeiten für die Genehmigungsbeantragung von derzeit drei auf künftig nur noch zwei mögliche Genehmigungsbehörden reduziert, und zwar auf diejenigen Genehmigungsbehörden, deren Zuständigkeitsbereich den Ort des Beginns oder des Endes eines Schwertransportes umfasst. Die Behörde in deren Bezirk das den Transport durchführende Unternehmen seinen Sitz hat, wird in Wegfall geraten.

Des Weiteren wurde vom Bundesverkehrsministerium eine Änderung der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) vorgenommen, um einen bundeseinheitlichen Gebührentatbestand mit einheitlicher Berechnungsgrundlage für die Länder bei Genehmigungsbescheiden im Großraum- und Schwertransport vorzugeben. Der Kostenkorridor für die Entscheidung über eine Erlaubnis oder Ausnahme bis zur Erteilung der Genehmigung, erweitert sich dramatisch und bewegt sich im Rahmen von 40,00 bis 1.300,00 EUR!!

Neben den bisherigen Kostentreibern werden zukünftig auch die Ablehnung und Änderung eines Antrages,

a. der zeitliche Aufwand,
b. die Gesamtmasse,
c. Anzahl der am Genehmigungsverfahren beteiligende Stellen,
d. Anzahl der zu genehmigenden Strecke, Flächen oder Bereiche,
e. Anzahl der Fahrzeuge oder zulässigen Fahrzeugkombinationen
f. Anzahl der erheblichen Maßüberschreitungen
g. Zusätzlicher Arbeitsaufwand

bei der Gebührenerhebung berücksichtigt.

Die Reduzierung der Zuständigkeiten wird durch die Überlastung der hierfür personell nicht ausgestatteten Verkehrsbehörden, verheerende Auswirkungen auf die ohnehin unbefriedigende Genehmigungspraxis und nachteilige wirtschaftliche Folgen für die Antragsteller wie auch für sie als Auftraggeber und somit Urheber von genehmigungspflichtigen Gütertransporten haben!

Unsere Verbände unternehmen alles um das Bundesverkehrsministerium und auch die Landesministerien für Verkehr und digitale Infrastruktur darauf hinzuweisen, dass ganze Wirtschaftszweige in Not geraten und zwingend korrigierende Änderungen vorgenommen werden müssen.

Unser dringender Appell an sie:
Bitte aktivieren, informieren und richten sie einen Hilferuf an ihre Haupt- und Landesverbände und an ihre zuständige Industrie- und Handelskammer, damit der nötige Wissensstand und Druck auf die Entscheider ausgeübt werden kann.

Die aus unserer Sicht dringend erforderlichen Maßnahmen sind:
Zurückstellung/Rücknahme der Änderungen

  • der Behördenzuständigkeit in § 47 Abs. 1 und 2 StVO (Möglichkeit anstelle auf zwei wieder auf drei mögliche zuständige Genehmigungsbehörden zugreifen zu können)
  • der Gebührenordnung Straßenverkehr (Nr. 263.1 GebOSt) (Bundeseinheitliche Gebühren inkl. kalkulierbarem Gebührenrechnungsmodell in Anlehnung an die aktuelle und die in Vorbereitung befindliche (Verwaltungsvorschrift zu §§ 29 und 46 StVO sicherstellen)
     
Bei Rückfragen zum Thema stehen wir ihnen gerne und jederzeit zur Verfügung.

Haiger, 17.08.20
Jörg Reichmann (Vorstand)
i.V. Jörn Demmer (Speditionsleitung)